Klimaschutz - Thomas Kiechle bei der Gartenarbeit

Klima schützen und Ressourcen schonen

Klima- und Umweltschutz beginnt bei mir zu Hause: Seit Jahren leben wir im Sommer von Gemüse aus dem eigenen Garten und haben in Freilandhaltung ein paar Hühner, die uns das ganze Jahr Eier liefern. Wann immer möglich gehe ich zu Fuß oder fahre mit dem Fahrrad. Wir greifen möglichst auf Produkte und Dienstleistungen aus der Region zurück, um hier die Wertschöpfung zu erhalten und mit kurzen Lieferwegen weniger CO2 zu verursachen.

Und mein Beitrag als Oberbürgermeister wird und muss sein, weiter wirksame Klimaschutzmaßnahmen in Kempten zu initiieren und auszubauen. Zu Recht gehen viele Menschen weltweit auf die Straßen mit Forderungen nach guter Luft, fruchtbaren Böden, sauberem Wasser, für eine CO2-Reduzierung und nachhaltiges Wirtschaften.

Kempten ist hier schon lange aktiv, war 2015 die nachhaltigste deutsche Stadt mittlerer Größe und 2016 erste Stadt in Bayern, die mit dem European Energy Award in Gold ausgezeichnet wurde. Ich habe, auch mit regionalen Partnern, eine Reihe von Konzepten initiiert, aktuell das Solarkataster, Start der Wasserstofftechnologie für lokale Mobilität und die Mitgliedschaft im Bündnis klimaneutrales Allgäu 2030. Hier können viele mitmachen: Kommunen, Unternehmen, Institutionen und ab 2021 auch Privatpersonen.

Konkret haben wir u.a. unser Klimaschutzmanagement personell aufgestockt, bieten Förderprogramme z.B. für Lastenfahrräder oder energiesparende Haussanierungen und stellen den städtischen Fuhrpark auf E-Fahrzeuge um.

Das Thema ist längst in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen, Bürgergruppen haben sich gegründet, die ganz konkret etwas für das Klima vor Ort tun wollen. Mich stimmt sehr positiv, dass wir dadurch noch viel Sinnvolles erreichen können.

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